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Sekundärliterarische Reihe 50
Fantasia 170/171
324 Seiten
Paperback A5, 2003-12
EUR 9,25
ISBN 978-3-932621-64-2
Bestellung: edfc@edfc.de (nur auf Rechnung – bitte Anschrift angeben)


R. Gustav Gaisbauer, Hrsg.,
unter Mitarbeit von
Beata und Jacek Rzeszotnik
Weltendämmerungen

Endzeitvisionen und Apokalypsevorstellungen in der Literatur
Fünfter Kongress der Phantasie
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Apokalyptische Vorstellungen sind seit jeher ein Grundelement der phantastischen Literatur. Nordische Weltuntergangsmythen zehren von ihnen wie auch die Offenbarung des Johannes. Die neuere Science Fiction und die neuere Fantasy-Literatur sind ohne apokalyptische Bilder kaum denkbar; auch der phantastische Film sowie Computerspiele kommen ohne sie nicht aus.
Der fünfte Kongress der Phantasie hat sich die Aufgabe gestellt, zur Reflexion über Apokalypsevorstellungen in der Literatur, speziell der Phantastik, beizutragen, nach den mythologischen und religiösen, historischen und psychologischen Wurzeln für Weltuntergangsvisionen zu fragen, ihre Wandlungsprozesse im Laufe der Zeiten nachzuverfolgen und die aktuelle Bedeutung von apokalyptischem und utopischem Denken herauszuarbeiten.
    Weltendämmerungen präsentiert die vierunddreißig Vorträge des Kongresses in gedruckter Form.

Über die Herausgeber:

    R. Gustav Gaisbauer, Jahrgang 1945, Eisenbahnbeamter i. R., verheiratet, Vater einer Tochter. Seit der Vereinsgründung 1978 Erster Vorsitzender des Ersten Deutschen Fantasy Clubs e. V., Veranstalter der Kongresse der Phantasie und Herausgeber der zugehörigen Festschriften: Erster Kongress der Phantasie (1986), Zweiter Kongress der Phantasie (1989), Dritter Kongress der Phantasie (1993), Traditionslinien der deutschen Phantastik. Der vierte Kongress der Phantasie (1997).

    Beata Rzeszotnik (Wolczyn/Konstadt, Polen), 1985–1991 Germanistik- und Niederlandistikstudium an der Universität Wroclaw/Breslau, Abschluss mit der Magisterarbeit "Die Entstehung des Afrikaans". 1991–1994 Deutschlehrerin in einer Oberschule, seit 1994 didaktische Mitarbeiterin und Lektorin für Deutsch am Institut für Internationale Studien der Fakultät für Sozialwissenschaften an der Universität Wroclaw/Breslau. Besonderes Interesse an deutscher und niederländischer Kultur (Film und Architektur) sowie dem Bildungssystem (Schulwesen) in Deutschland, Belgien und den Niederlanden.

    Dr. Jacek Rzeszotnik, (1967, Kluczbork/Polen), 1986–1991 Studium der Germanistik an der Universität Wroclaw/Breslau. Abschluss mit der Arbeit: Menschen, Mutanten, Maschinen und Fremdwesen. Konfliktsituationen im literarischen Schaffen von Ernst Vlcek. Seit 1990 (noch als Student) wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Moderne Deutschsprachige Kultur- und Literaturgeschichte am Germanistischen Institut (Universität Wroclaw/Breslau). 1998 Promotion mit der Arbeit Literarische Kommunikationsstrategien. Zum Bestsellerroman und dessen Autoren in der zweiten Hälfte des 19. und des 20. Jahrhunderts am Beispiel von Karl May und Johannes Mario Simmel (Corian Verlag Heinrich Wimmer, Meitingen 2000). Bücher, Aufsätze und Rezensionen zur modernen populären Literatur. Mitarbeiter einiger literatur- und sprachwissenschaftlicher Zeitschriften, diverser Lexika und der Heyne-Science-Fiction-Jahrbücher. Herausgebertätigkeit: Österreich-Bibliothek. Mitherausgeber der Universitätszeitschrift Annäherungen Polen-Deutschland. Mitglied des literarischen Beirats des EDFC. Jüngstes Werk: Ein zerebraler Schriftsteller und Philosoph namens Lem. Zur Rekonstruktion von Stanislaw Lems Autoren- und Werkbild im deutschen Sprachraum anhand von Fallbeispielen (Universitätsverlag, Breslau 2003).