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Sekundärliterarische Reihe 50 |
Apokalyptische Vorstellungen sind seit jeher ein Grundelement der
phantastischen Literatur. Nordische Weltuntergangsmythen zehren von ihnen wie auch die
Offenbarung des Johannes. Die neuere Science Fiction und die neuere Fantasy-Literatur sind
ohne apokalyptische Bilder kaum denkbar; auch der phantastische Film sowie Computerspiele
kommen ohne sie nicht aus. Über die Herausgeber: Beata Rzeszotnik (Wolczyn/Konstadt, Polen), 19851991 Germanistik- und Niederlandistikstudium an der Universität Wroclaw/Breslau, Abschluss mit der Magisterarbeit "Die Entstehung des Afrikaans". 19911994 Deutschlehrerin in einer Oberschule, seit 1994 didaktische Mitarbeiterin und Lektorin für Deutsch am Institut für Internationale Studien der Fakultät für Sozialwissenschaften an der Universität Wroclaw/Breslau. Besonderes Interesse an deutscher und niederländischer Kultur (Film und Architektur) sowie dem Bildungssystem (Schulwesen) in Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Dr. Jacek Rzeszotnik, (1967, Kluczbork/Polen), 19861991 Studium der Germanistik an der Universität Wroclaw/Breslau. Abschluss mit der Arbeit: Menschen, Mutanten, Maschinen und Fremdwesen. Konfliktsituationen im literarischen Schaffen von Ernst Vlcek. Seit 1990 (noch als Student) wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Moderne Deutschsprachige Kultur- und Literaturgeschichte am Germanistischen Institut (Universität Wroclaw/Breslau). 1998 Promotion mit der Arbeit Literarische Kommunikationsstrategien. Zum Bestsellerroman und dessen Autoren in der zweiten Hälfte des 19. und des 20. Jahrhunderts am Beispiel von Karl May und Johannes Mario Simmel (Corian Verlag Heinrich Wimmer, Meitingen 2000). Bücher, Aufsätze und Rezensionen zur modernen populären Literatur. Mitarbeiter einiger literatur- und sprachwissenschaftlicher Zeitschriften, diverser Lexika und der Heyne-Science-Fiction-Jahrbücher. Herausgebertätigkeit: Österreich-Bibliothek. Mitherausgeber der Universitätszeitschrift Annäherungen Polen-Deutschland. Mitglied des literarischen Beirats des EDFC. Jüngstes Werk: Ein zerebraler Schriftsteller und Philosoph namens Lem. Zur Rekonstruktion von Stanislaw Lems Autoren- und Werkbild im deutschen Sprachraum anhand von Fallbeispielen (Universitätsverlag, Breslau 2003). |