![]() Sekundärliterarische Reihe 52 |
Michael Endes Erstlingswerk, die Romane Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer und Jim Knopf und die Wilde 13, wurde bisher, verglichen mit späteren Büchern Endes, eher spärlich besprochen. Der vorliegende Band versucht diese Lücke zu schließen, indem die Autoren die Jim-Knopf-Romane durch eine Vielzahl von Interpretationsaspekten beleuchten und erschließen. Neben einer Sprachanalyse und einer Charakterisierung der handelnden Personen wird ein besonderer Wert auf die mythologischen Motive und die Symbolik, die in den Jim-Knopf-Romanen zahlreich anzutreffen sind, gelegt. Mit alledem führen die Autoren den Nachweis, dass es sich bei den Jim-Knopf-Romanen sowohl sprachlich als auch gedanklich um ein Werk von literarischem Rang handelt, das den Vergleich mit anspruchsvoller Erwach-senenliteratur nicht zu scheuen braucht. Über die Autoren: Dr. jur. Fabian M. Friedrich, Jahrgang 1973, studierte nach dem Abitur und dem Zivildienst Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach dem Referendariat in München und dem zweiten Staatsexamen promovierte er an der Universität Bayreuth. Seit Mai 2002 arbeitet er als Rechtsanwalt in München. Meike Ebbinghaus, geboren 1971 in München, nahm nach dem Abitur das Studium für das Lehramt an Grundschulen an der Universität in Bayreuth auf und legte die erste Staatsprüfung ab. Den anschließenden Vorbereitungsdienst und das zweite Staatsexamen absolvierte sie im Regierungsberzirk Oberbayern. Seit 1999 arbeitet Meike Ebbinghaus als Grundschullehrerin im Landkreis München. |