![]() Sekundärliterarische
Reihe 72 |
In den 1960er Jahren hatte der Horrorfilm Universals Goldene Ära und Val Lewton hinter
sich gelassen, startete durch mit so gewaltigen, einflußreichen Werken wie Psycho,
House of Usher oder Mario Bavas La maschera del demonio. Die neuen Stars,
Vincent Price, Christopher Lee, Peter Cushing und Barbara Steele bekamen mehr zu tun als
ihnen lieb war. Es war die Blütezeit von Hammer und Amicus, die Geburt des
TV-Serienhorrors (The Twilight Zone, Thriller), der Auftritt furchtloser
Individuen wie Roman Polanski, Curtis Harrington, Michael Reeves, Jose Mojica Marins, Rod
Serling, Jan Svankmajer, Jess Franco oder George A. Romero, dessen Night of the Living
Dead (1968) das Genre am nachhaltigsten verändern wird. Drive-In-éîuru Herschell
Gordon Lewis erfand das Splatter Movie, Mario Bava den Giallo, Jean Rollin den Sex-Vampir.
Italien, Japan, Mexiko und Brasilien waren keine blutleeren Flecken mehr auf der
Landkarte. In Deutschland führte Rialtos Edgar-Wallace-Reihe zu einer einzigartigen
Verbindung aus Schocks und schrägem Klamauk. Über den Autor: |